Da muss der Streik her

Fresenius, der Mutterkonzern der Helioskliniken legt in Umsatz und Gewinn auch 2020 zu. Nur eben die Kliniksparte wächst den Aktionär_innen nicht schnell genug. Daher sollen nun wohl die Beschäftigten bei Helios noch mehr für die vollen Geldsäcke bei den Chefs und an der Börse sorgen. In der aktuellen Tarifauseinandersetzung fordert Ver.di 5,5% mehr Lohn, das Angebot der Gegenseite liegt so niedrig, dass die Helios-Kolleg_innen einen Reallohnverlust erleiden würden. Die Anpassung der Arbeitszeit in den östlichen Bundesländern wird weiter nach hinten verschoben. Von Entlastung will Helios gar nichts wissen, kassiert aber fleißig die Coronahilfen der Bundesregierung, also Steuergelder, ab. Da muss der Streik her! Nicht an einer Klinik oder zwei, sondern für den Anfang in allen Helioskliniken gleichzeitig. Bestreikte Betten können keinen sog. Coronaausgleich vom Bund erwirken und jede ausgefallene OP tut richtig weh.

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