Butterweicher Tarifabschluss in der Stahlindustrie – Sichere Arbeitsplätze gibt es nicht durch Verzicht!

Am 27. März verkündeten der Arbeitgeberverband Stahl und die Gewerkschaft IG Metall die Tarifeinigung für ca. 70.000 Beschäftigte der westdeutschen Stahlindustrie. Eine dauerhafte prozentuale Erhöhung der Entgelte wurde nicht vereinbart. Die Kolleg_innen bekommen diverse Einmalzahlungen, außer die Unternehmen stecken in einer (Corona)Krise. Ist das nicht eine „Nullrunde“?
Die Tarifverhandlungen in der Metallbranche laufen noch. Der IGM zufolge hat der Arbeitgeberverband sich „bewegt“. Es gäbe eine „qualitative Annäherung“. Aber was nähert sich da an? Warum dürfen die 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metallbranche nicht mehr wissen?
Mit monatelanger Kurzarbeit und Stellenabbau haben wir in der Krise schon genug bezahlt, während die Gewinne der Unternehmen weiter sprudeln. Für Lohnerhöhungen und einen Stopp vom Stellenabbau können wir nur eine Sprache sprechen, die die Unternehmen verstehen: Streik!

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